Česká Kamenice
Nám.Míru 219, Česká Kamenice
http://www.ceska-kamenice.cz
Gemeindebeschreibung
Česká Kamenice (Böhmische Kamnitz)
Das altertümliche Städtchen Česká Kamenice (Böhmische Kamnitz) liegt 20 Km nordöstlich von Děčín an der Grenze des Naturschutzgebietes Lauzitzer Gebirge und Böhmische Mittelgebirge und des Nationalparks Böhmische Schweiz.
Die Stadt wurde vermutlich in der Mitte des 13. Jh. von den deutschen Einsiedlern gemeinsam mit der Burg Kamenice (Kempnitz) auf dem unweiten Schlossberg gegründet. Die Gutsbesitzer wechselten sich sehr oft. Das Gut gehörte Jan von Michalowitz, Berka von Dubá, der Familie Wartenberg, Salhausen und Kinský. Unter der Herrschaft der Familie Michalowitz bekamen die Bewohner das Recht Bier zu brauen und zu verkaufen und Jahrmarkte zu veranstalten. Die Bewohner mussten viele schwere Zeiten überstehen - in der Region verliefen verschiedene blutige Unruhen, Kämpfe, Gemetzel, Eroberungsangriffe aber auch Seuchen. Die Stadtchronik aus den Jahren 1380 - 1516 gehört zu den ältesten Chroniken in Böhmen.
Nach dem Jahre 1830 wurden in der Stadt die ersten Industriebetriebe gegründet, in der Umgebung entwickelte sich Glasindustrie. Während des zweiten Weltkrieges wurden mehrere Betriebe gezwungen zur Rüstungsproduktion übergehen. In der Umgebung wurden einige Zwangsarbeitslager aber auch ein Konzentrationslager Rabštejn (Rabstein) gegründet.
Die erste belegte Erwähnung über die Stadt stammt aus dem Jahre 1352. Den historischen Kern der Stadt bildet ein schöner Platz mit dem achtseitigen Brunnen aus dem Jahre 1775 mit der Madonna Statue aus dem Jahre 1680. Auf dem Platz liegt ein steinernes Hufeisen aus dem Quarz, das die Stelle, wo man das Vieh zum Verkauf aufstellen konnte, markierte. Česká Kamenice (Böhmische Kamnitz) hat am besten erhaltenen historischen Kern in dem Kreis Děčín und ist zu einer Stadtdenkmalschutzzone geworden. Man kann hier die mittelalterliche Architektur, Barockbauten aber auch klassizistische Steinbauten bewundern. Von der Stadtmauer ist nur das südliche Schlosstor erhalten geblieben. Das Schloss wurde in der Mitte des 16. Jh. gebaut und kombiniert die Renaissance- und Barockarchitektur. Heute dient aber nur zu den wirtschaftlichen Zwecken.
Es lohnt sich auch der Besuch der St. Jakobs Kirche mit der Gruft der Familie Wartenberg. Der Kirchturm diente als Beobachtungstor und als Teil der Stadtmauer. Unweit der Kirche wächst die geschützte Beereneibe, die fast 400 Jahre alt ist. Auf dem Zámecký vrch (Schlossberg) befindet sich die Burgruine Kamenický hrad (Burg Kempnitz), wo von kurzem ein Aussichtsturm erbaut wurde. Der Aussichtsturm bietet eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung und auf die Stadt. 3 Km östlich von der Stadt befindet sich auf einem Felsen "Pustý zámek" (Wüstes Schloss) - ein interessantes geologisches Gebilde mit der Säulenabsonderungsfähigkeit von Klingstein, der den Wedel bildet. Auf dem Felsen sind kleine Reste der Burg Frevald geblieben.
Touristische Sehenswürdigkeiten
Zámecký vrch (Kamenický hrad) - Schlossberg (Burg Kempnitz), Panská skála (Herrenhausfelsen), Felsenburg - Frýdvald (Pustý zámek): Fredewald (Wüstes Schloss), Zámecký vrch (Kamenický hrad) - Schlossberg (Burg Kempnitz), Hora Luž
Suche


Wählen Sie sich Region aus
Buchungszentrum
+420 412 554 286
Betriebszeit:
April - Oktober / 09:00 - 18:00
November - März / 09:00 - 17:00
E-mail newsletter
Geben Sie Ihre e-mail Adresse und Sie bekommen kostenlos Neuigkeiten der Touristeninformationen-Stelle Prebischtor.



